Allgemein, Pornografie

Ich liebe Ohrgasmen

Die größte erogene Zone ist das Gehirn. Sexuelle Erregung entsteht und entlädt sich dort in einem Wechselspiel sensorischer Neuronen, Interneuronen und Dopamin.

Bekanntlich sind visuelle Reize dabei sehr wirkungsvoll, was durch ein riesiges Angebot an pornografischen Filmen bestätigt wird. Mindestens so anregend sind erotische Kunstwerke, Comics oder Anime.

Visuelle erotische Stimulation ist sehr direkt, die Fantasie wird kaum angeregt. Demgegenüber kann Literatur auf subtile Weise individuelle Fantasien hervorrufen und eine nachhaltige erotisierende Wirkung entfalten.

Zwischen visueller und literarischer Stimulation liegt noch ein weiterer Weg zur größten erogenen Zone:

Nada Brahma – Die Welt ist Klang

Dem auditorischen Zugang zum neuronalen Lustzentrum habe ich mich in jüngster Zeit intensiv gewidmet. Da ich ohnehin Musik über alles liebe und auch seit meiner Jugend Hörspiele schätze lag es nahe, nach pornografischen Hörspielen su suchen. Diese Hörspiele gibt es im Gewand „erotischer Hypnosen“. Neben der erotisierenden Wirkung dieser Hypnosen genieße ich auch sehr das Gefühl mich in die Entspannung fallen zu lassen, die Kontrolle abzugeben. Ich möchte es als angeleitetes autogenes Training beschreiben.

Es gibt inzwischen eine große Auswahl an erotischen Hypnosen: Lady Tara und Fetischaudio sind die ersten Google-Ergebnisse bei einschlägiger Suche, meine persönliche Favoritin aber ist Anu Morrigan . Auf ihrer Homepage sind fast 200 Hypnosen mit einem breiten Themenspektrum von Romantik bis Fetisch gelistet. Die Hypnosen, die ich kenne, bieten intelligentes und fantasievolles Scripting, oft mit mythologischen Inhalten. Passenderweise hat sie auch ihren Namen der keltischen Mythologie entlehnt. Anu Morrigan nutzt eine breite Palette akustischer Effekte und mischt ihre Stimme mehrfach übereinander. Besonders in den neueren Produktionen entsteht dabei ein aufwändig produziertes akustisches Kaleidoskop verschiedener Texte, zusätzliches Flüstern mit noch einmal anderen Inhalten. Musik mit CC-Lizenz ist meist sehr geschmackvoll und passend dazugemischt, wodurch sich ein überaus wirkungsvoller Klangteppich ausbreitet.

Aber hört selbst: Hier gibt es eine kostenlose Hypnose von Anu Morrigan:
Die vier Elemente des Sex

Ach ja, dieser Tipp ist übrigens ehrlich gemeint, ich bekomme dafür keine Affiliate-Vergütungen.

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Kunst, Natürlichkeit

Solosex Logo

Eines meiner Hobbies ist Logo-Design und ich durchsuche das Internet gerne nach guten Design-Ideen. Zum Thema Autosexualität und Masturbation (eines anderen meiner Hobbies 😉 ) gibt es leider nur sehr wenige ansprechende Grafiken. Erschreckenderweise sind im Netz sogar jene Bilder und Logos in der Überzahl, die den natürlichen Akt der Selbstbefriedigung verteufeln. Um diesem ein klein wenig entgegenzuwirken, habe ich ein Solosex-Logo gebastelt und mit passendem Sinnspruch versehen. Als Vorlage diente mir dabei das Logo für Dr. Nazanin Moali’s Sexology Podcast, an dem mich besonders die Idee mit den Geschlechtssymbolen in den beiden „O“s, getrennt durch ein „L“ ansprach. Sehr passend für die Thematik selbstbestimmten Sex. Mit dem kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm GIMP verschob ich dann ein paar Buchstaben und gelangte so zu einem Logo für „Solosex“, dass ich hier mit euch teilen möchte.

  • Desktop-Hintergrund für den PC (1920×1080 Pixel) : Download

Und hier noch eine Version fürs Smartphone mit verspielter Schriftart (1080×1920 Pixel):
Download

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Gesellschaft, Natürlichkeit

Kika-Cartoon

Altersbedingt ist mir erst jetzt aufgefallen, dass der Kinderkanal von ARD und ZDF bereits 2017 ein kleines Cartoon-Video zur Kulturgeschichte der Selbstbefriedigung produzierte: Masturbation von der Steinzeit bis zur Neuzeit. Nett gemacht, wie ich finde.

Ein Klick aufs Bild führt direkt zum Cartoon. Die Erstausstrahlung erfolgte als Teil eines „Kummerkasten“-Beitrags im Kika. Zum kompletten Beitrag geht’s hier entlang.

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Allgemein, Gesellschaft

Die Uni Bielefeld kommt gut!


Der „Allgemeine Studierendenausschuss“ AStA der Uni Bielefeld hat einen Masturbationskurs für Frauen angeboten, der es inzwischen sogar in die überregionale Presse geschafft hat. Hier ein kleiner Pressespiegel:

„Möseale Ejakulation“: An der Universität Bielefeld können Studentinnen jetzt masturbieren üben
FOCUS Online 27.04.2018

Nachhilfe für Frauen an der Bielefelder Uni: „Möseale Ejakulation“
STERN.de 27.04.2018

„Handspiegel und Gleitgel“ Studenten streiten über Masturbationskurs für Frauen
Mitteldeutsche Zeitung 27.04.2018

Bielefelder Studenten streiten um AStA-Sexual-Workshop
Neue Westfälische 25.04.2018

Bielefelder Studenten streiten um AStA-Sexual-Workshop
Neue Westfälische 25.04.2018

„Mösen-Workshop“ für Frauen schockt Kritiker
t-online.de 27.04.2018

„Möseale Ejakulation“: Diskussion um Masturbations-Workshop an Universität Bielefeld
inFranken.de 27.04.2018

Uni-Workshop lehrt Frauen das Masturbieren
Heute.at 27.04.2018

Studentinnen der Uni Bielefeld lernen, wie man selbst Hand anlegt
RP ONLINE 27.04.2018

Studenten streiten über Masturbations-Workshop
SPIEGEL ONLINE 27.04.2018

Kein Scherz: Studentinnen sollen bei Workshop an Uni masturbieren lernen
Berliner Kurier 27.04.2018

Bielefeld: Studentinnen können im Workshop das Masturbieren lernen
RTL Online 27.04.2018

Uni Bielefeld bietet „feucht-fröhlichen“ Masturbationskurs an
HuffPost Deutschland 27.04.2018

Uni Bielefeld: Hier können Studenten jetzt masturbieren lernen
Derwesten.de 27.04.2018

Masturbationskurs für Frauen an der Uni Bielefeld
freiewelt.net 27.04.2018

An der Uni Bielefeld: „Möseale Ejakulation“! Studierende geben Masturbations-Workshop
news.de 27.04.2018

Deutsche Universität bringt Frauen das Masturbieren bei
unsertirol24 27.04.2018

Wirbel um Masturbationskurs
oe24.at 26.04.2018

An der Uni Bielefeld kann man nun masturbieren lernen
DIE WELT 26.04.2018

Masturbieren lernen? An der Uni Bielefeld ist das jetzt möglich
DerneueMannDe 27.04.2018

Masturbationskurs an der Uni Bielefeld
Wochenblatt.de 27.04.2018

An der Uni Bielefeld können Frauen nun masturbieren lernen
Gratis-mmorpg.com 27.04.2018

Große Erregung über Bielefelder Studentenvertreter AStA veranstaltet Masturbations-Kurs
BILD 26.04.2018

Sex-Workshop an Uni: Studentinnen lernen Selbstbefriedigung
TAG24 26.04.2018

Das große Medienecho belegt das allgemeine Interesse an diesem Thema.
Ich bin begeistert und beglückwünsche den AStA der Uni Bielefeld zu ihrer hervorragenden und richtungsweisenden Aktion. Allen Spielverderbern und Moralaposteln, die sich darüber echauffieren, wünsche ich einen lustlosen Lebensabend.

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Allgemein, Gesellschaft, Kunst

Die Farben der Autosexualität

In der LGBT Community gibt es viele Farbkombinationen, mit denen man/frau seine/ihre sexuelle Orientierung signalisieren kann. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man wird von Gleichgesinnten erkannt und kann zu Menschen Kontakt knüpfen, an denen man sonst achtlos vorüber gegangen wäre. Man riskiert dabei natürlich, dass die vielen Bekannten, die jede von der Herde abweichenden Einstellung nicht tolerieren, sich von einem abwenden. Das Risiko ist aber geringer als man denkt, denn die wenigsten kennen die LGBT Farbcodes überhaupt. Selbst die sehr weit verbreitete Regenbogenflagge, die für Homosexualität steht, wird von den meisten nur für einen bunten Lappen gehalten 🙂

Noch weniger wissen die meisten mit dem Farbcode für Bi- , Pan- , Poly-, Inter-, Transsexualität anzufangen und so kann man sich eigentlich schon trauen, „Flagge“ zu zeigen. Es gibt diese auf T-Shirts, als Armbänder, Tassen u.v.m.
Auch die Autosexualität hat ihre eigene Farbcodierung: Hellblau und Grau. Zusätzlich ist mitunter noch rot dabei, oft in Form eines Herzens mit in sich geschlossenem Pfeil. Soweit meine Recherchen ergeben haben, stammt dieses Design ursprünglich von dem Unternehmen Queeradise. Wer sich weitere Varianten anschauen möchte, wird leicht fündig, wenn er in die Google Bildersuche die Begriffe „Autosexual pride“ oder „flag“ eigibt.

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Allgemein

Ist Masturbation besser als Sex?


Falsche Frage! Sie impliziert, dass die einzige Art von Sex mit einer anderen Person sein muss. Für viele von uns ist jedoch die gekonnte und durch Biofeedback perfektionierte Stimulation des eigenen Geschlechts erregender als der penetrative Sex mit einer anderen Person.

Warum daraus für viele Selbstzweifel erwachsen und warum diese völlig unangebracht sind, erklärt dieser Artikel. Er plädiert für eine positive Einstellung zum Solo Sex und liegt daher ganz auf meiner Linie 🙂

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